86 % der Cybervorfälle sind auf Anwender:innen zurückzuführen.


Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass eine Studie des Branchenverbandes Bitkom zu dem Ergebnis gekommen ist, dass gut geschulte Mitarbeiter:innen der effektivste Schutz gegen Cyberkriminalität sind. Mit aufmerksamen und bewussten Mitarbeiter:innen können Sie unbeabsichtigten Schäden vorbeugen, Angriffe von außen schneller abwehren und falls es doch zu einem erfolgreichen Angriff gekommen sein sollte, auch schneller gegensteuern.

Doch woher kommt es, dass Ihre Beschäftigten so anfällig sind?

Digitaler Führerschein

Auf Deutschlands Straßen sind wir es bereits gewohnt und verlassen uns darauf, dass Verkehrsteilnehmer:innen im Umgang mit dem Fahrzeug sowie den allgemein gültigen Vorschriften geübt und vertraut sind. Beim Umgang mit Technik und dem Internet vertrauen wir allerdings blind darauf, dass neu Beschäftigte wissen, worauf sie zu achten haben und einschlägige Erfahrungen beim Thema Informationssicherheit vorweisen können. Wenn überhaupt, erhalten Neuzugänge in Unternehmen meist nur eine kurze Einweisung frei nach dem Motto "Hier ist Ihr Rechner, da das Passwort und jetzt... viel Spaß!" – möglicherweise gibt es noch eine einstündige Fachbelehrung von den Datenschutz- und IT-Verantwortlichen obendrauf. 
Diese "Einarbeitung" wird so, oder so ähnlich, höchstwahrscheinlich auch im vorherigen Beschäftigungsverhältnis ausgesehen haben. 

Wie können Sie Ihren Mitarbeiter:innen helfen?

Kontinuierliche Betreuung

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Das Erlernen und Erarbeiten neuer Verhaltensmuster benötigt Zeit. Wir müssen als Menschen bisher erlerntes und jahrelang angewandtes Wissen möglicherweise überschreiben. Nur mit langfristigen und verständlichen Weiterbildungsmaßnahmen, bei denen Mitarbeiter:innen zum Mitmachen und selbständigen Denken eingeladen werden, können beständige Ergebnisse erzielt werden.

Bewusstsein schaffen

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Ihre Beschäftigten müssen lernen, wie man sicher durch das Internet navigiert. Es muss ein Bewusstsein für die Thematik und Muster geschaffen werden, die Rückschlüsse auf potentielle Gefahren zulassen. Sie brauchen verlässliche Werkzeuge, um genau die Gefährdungen zu erkennen, die für sie im alltäglichen Berufsleben relevant sind.

Standards und Richtlinien

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Wir alle haben den Satz "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier" sicherlich mehr als nur einmal in unseren Leben gehört. Der auf der Hand liegende Grund dafür ist, dass er stimmt. Menschen mögen und brauchen feste Routinen, da diese uns Sicherheit geben – im wahrsten Sinne des Wortes. Fragen Sie Ihre Beschäftigten oder sich selbst doch einmal, wie das firmeninterne Protokoll bei einem Cybervorfall aussieht. Sind relevante Kontaktdaten griffbereit oder müssen Sie erst umständlich eine Visitenkartenmappe durchblättern, um die richtigen Ansprechpartner:innen zu finden?

Wenn Sie möchten, dass wir Ihnen bei Ihrer digitalen Sicherheit helfen...